Zufluchtsorte der Seele

Nichtalltäglichen Realitäten, feinstoffliche Welten sind nicht nur Orte für unsere Träume, sondern gleichzeitig ein sicherer Zufluchtsort für unsere Seele. Gerät ein Mensch, die Seele eines Menschen in so starke Bedrängnis, dass die Möglichkeit besteht, dass die ganze Einheit Mensch zerbrochen und zerstört wird, dann flüchtet der bedrohte Seelenteil in feinstoffliche Welten. Er rettet sich in die andere Welt, um zu überleben. Er  verlässt die grobstoffliche Welt und geht in die nichtalltägliche, feinstoffliche Welt.

Erst mit dem Wechsel in die feinstoffliche Welt wird für den bedrohten, traumatisierten Menschen ein physisches Überleben in seinem Alltag, der grobstofflichen Welt erst möglich.

Um den Schutz auch wirklich zu gewährleisten, versucht der bedrohte Seelenteil alle Verbindungen und Informationen zum zentralen Bewusstsein dieses Menschen zu unterbinden. Dieser Mensch verliert in diesem Moment alle seine Erinnerungen und Gefühle an die Bedrohung.

Was ihm bleibt, ist ein Gefühl von unvollständig, nicht ganz zu sein.

Nach diesem Vorfall, dem Traumata ist die gesamte Seele dieses Menschen auf unterschiedliche Wirklichkeiten verteilt. Ein Teil der Seele bleibt im grobstofflichen Bereich und der andere Teil hat sich im feinstofflichen angesiedelt.  Dabei ist es nicht so, dass die Seele in unabhängige Stücke zerfällt. Die Seelenanteile bleiben über die unterschiedliche Realitäten miteinander verbunden.


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