Im All Tag der Seele fehlt etwas

Beim Versuch, den Alltag zu bewältigen, stellt sich bei vielen Menschen schnell ein Gefühl von, “es fehlt etwas”, ein. Innerliche und äußerliche Bedingungen und Ansprüche bringen uns täglich in ein seelisches und körperliches Spannungsfeld, das uns antreibt, anspornt oder auch lähmt. Es fordert uns so sehr, wie es uns gleichzeitig immer wieder überfordert. Wir suchen ständig nach neuen Erkenntnissen und Informationen für die Bewältigung unseres AllTags.

Mit der Suche nach neuen Informationen erfahren wir unsere Umwelt immer mehr als ein komplexes Beziehungsgefüge von Materie und Organismen, von Landschaften mit Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. In dem ökologischen System Erde, im Kosmos versuchen wir unsere Zugehörigkeit zu bestimmen. Es stellen sich wieder und wieder die Fragen nach Ordnungen, die alles zusammen und InGang halten.

Unsere persönliche Umgebung, die Gesellschaft und Familie mit der der wir unseren Alltag verbringen, erleben wir als ein komplexes Beziehungsgeflecht. Es sind soziale Geflechte, die einen über Jahrtausend gewachsenen Beziehungsorganismus gebildet haben.

In ein solch gewachsenes Sozialsystem hineingeboren zu werden bedeutet für viele Menschen dennoch nicht, den Widerstreit der Sehnsucht nach Zugehörigkeit mit Sehnsucht nach Geborgenheit aufzulösen.


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